GE-MEinsam erinnern. GE-MEinsam Haltung zeigen.
Am 27. Januar ist Holocaust-Gedenktag, an dem wir an die Millionen Menschen erinnern, die im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden, vor allem Jüdinnen und Juden, aber auch viele andere Gruppen.
Dieser Tag ist nicht nur ein Blick in die Vergangenheit, sondern erinnert uns daran, dass Antisemitismus auch heute noch existiert und Menschen ausgrenzt, beleidigt oder bedroht. Antisemitismus bedeutet, Menschen wegen ihres jüdischen Glaubens oder ihrer Herkunft abzuwerten, und beruht auf Lügen, Vorurteilen, Hass und Angst.
Der 27. Januar steht zudem für die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz im Jahr 1945 und damit symbolisch für den Mord an etwa sechs Millionen Jüdinnen und Juden. Menschen wurden entrechtet, verfolgt, deportiert und ermordet, nicht wegen ihres Handelns, sondern weil sie als „anders“ galten. Gedenken heißt deshalb auch, Verantwortung zu übernehmen und heute hinzuschauen, wenn Ausgrenzung oder Beleidigungen stattfinden.
Wichtig ist uns dabei, keine Bewertung aktueller politischer Umstände vorzunehmen: Kriege und Konflikte sind furchtbar.
Das Video entstand im Rahmen des offenen Mittagsangebots (oMa) „Demokratie-Mittagspause“ mit Herrn Ahlenkamp. Ein großes Dankeschön geht an Lea, Elisabeth, Carolin, Alen, Dean, Konrad und Eren aus der Klasse 8c für die engagierte Produktion.
Wir sagen Nein zu Hass, Nein zu Antisemitismus und Nein zu Ausgrenzung – egal gegen wen. Wir stehen für Menschlichkeit, Vielfalt, Toleranz und ein friedliches Zusammenleben aller Menschen und aller Religionen.
GE-MEinsam für Respekt, GE-MEinsam für Erinnerung und GE-MEinsam gegen das Vergessen.
Ausblick: Erinnern hört nicht hier auf. Schon Anfang des nächsten Monats können wir euch von einem weiteren Projekt berichten, das sich ebenfalls mit diesem wichtigen Thema beschäftigt. Denn Erinnerung lebt – durch uns.

Matthias Messing