Interkulturelles Lernen ist ein zentraler Bestandteil unseres Schwerpunkts „Demokratiebildung“, denn demokratisches Lernen bedeutet auch, andere Lebenswelten kennenzulernen, Perspektiven zu wechseln und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Am Montag, dem 05.10.2026, durften wir Herrn Madalitso Mbalazada, Schuldirektor der Sankt Mauritius Schule in Malawi, an unserer Schule in Mettmann begrüßen. Nach seiner Ankunft, der Begrüßung und einer Führung durch unsere Schulleitung erhielt unser Gast zahlreiche Einblicke in unseren Schulalltag, da die Orga einen vielfältigen Besuch in Lerngruppen aller Jahrgänge von 5 bis 10 vorbereitet hatte.
Dabei besuchte er unter anderem Unterricht in Englisch, Mathematik, Deutsch, Physik, Naturwissenschaften, Gesellschaftslehre und Französisch sowie den WP-Bereich “Darstellen und Gestalten”, eine Informationsveranstaltung für den Jahrgang 10 und den Klassenrat.
In mehreren Lerngruppen und auch im Kreis der Lehrkräfte berichtete Herr Mbalazada auf Englisch eindrucksvoll über den Schulalltag an seiner Internatsschule in Malawi, an der derzeit rund 400 Jungen aus dem ganzen Land lernen, und beantwortete dabei zahlreiche Fragen unserer Schülerinnen und Schüler.
Besonders spannend waren die Einblicke in die Lebensbedingungen in Malawi, einem der ärmsten Länder der Welt, sowie in die Herausforderungen, die sich durch starkes Bevölkerungswachstum, eine große Abhängigkeit von Importen und erhebliche soziale Unterschiede ergeben.
Zum Abschluss des Schultags führte eine Schülerin aus der Klasse 9c im Rahmen ihres Formats „PERI-TALK“ ein Interview mit unserem Gast, das aufgezeichnet wurde und weitere spannende Perspektiven auf Bildung und das Leben in Malawi eröffnet.
Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Mbalazada für seinen Besuch, seine Offenheit und die vielen wertvollen Impulse, die gezeigt haben, dass interkulturelles Lernen, Austausch und Demokratiebildung weit über die Grenzen unseres Schulgebäudes hinausreichen.



